2017

fundstücke

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Die Werkgruppe fundstücke spielt mit der Skalierung fotografsicher Aufzeichnung. 
Ihre Motive irritieren, indem gerade die präzise, hochaufgelöste technische Reproduktion eines Kleinstgegenstandes dessen Wiedererkennbarkeit herausfordert und unter ästhetischen Prinzipien neuformiert. Die Darstellung ihrer Materialität, die sich absichtlich an einer prekären Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion verortet, spielt mit dem Begriff von Spur und Abdruck. Aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst ordnen sich 36 Fotografien im Großtableau zu einem Gesamtbild und legen als bildlich realistische Ansichten von Objekten eine abstrakt-formale Lesart nahe. In dieser erhält die Anordnung der Bilder oberste Priorität, indem Nachbarschhaften herausgearbeitet werden, Familienähnlichkeit gesucht (Ludwig Wittgestein) und formale Nähe geprüft wird. Die Beziehung einzelner Motive zu- und untereinander äußert sich in einem unabgeschlossenen Spiel von Konsonanz und Dissonanz.

Fundstücke (Kupfer)
2017
#1-36


je 40 X 40 cm, als Tableau 180 X 180 cm
Archival Inkjet Pigment-Druck/Print
gerahmt