1999

systema naturae

#1

#2

#3

Die Fotografien zu systema naturae beschäftigen sich mit den drei primären ästhetischen Grundformen – Dreieck, Quadrat und Kreis - . Indem sie versuchen, die natürlichen Formen, Strukturen und Oberflächen von Nahrungs- und Lebensmitteln auf die primären Grundformen der Wahrnehmung zu reduzieren, schärfen sie den Blick auf das Wesentliche, nicht zuletzt auf die Abstraktion. Die Formen selbst gleichem ihrem geometrischen Substitut und streben Eigenschaften an, die mit ihrer jeweiligen Form identisch sind. Feinste Unterschiede werden so gewahr.

Die Form ist eine Äußerung des inneren Gehalts. Sie bleibt nur insofern abstrakt, als dass sie vom realen Gegenstand ausgehend auf mögliche Abstraktionen verweist. Die Arbeiten zu systema naturae changieren zwischen Materialität und Abstraktion. Inwieweit das Abstrakte oder das Materielle überwiegt obliegt der Entscheidung der Betrachtung.

systema naturae
1999
#1-4
100 X 140 cm
Barytabzug